STYLECLICKER – Styles von der Strasse

Die Idee zu STYLECLICKER ist letzten Sommer in Schweden entstanden. Anfangs dachten Gunnar und Lennart Hämmerle an eine Plattform, auf der weltweit die Modetrends an den unterschiedlichsten Orten gezeigt werden. Ganz im Sinne des Web 2.0 sollten die User selbst Bilder von sich oder Freunden einstellen können.
Bei der weiteren Recherche entdeckten sie dann, dass es schon einige sehr gute Streetfashion Blogs gab, u.a. “The Sartorialist” in N.Y.C. und “Facehunter” in Paris, ausserdem “Hel-Looks” in Helsinki. Für ihre ursprüngliche Idee gab es auch schon Ansätze, z.B. “Share Your Look” oder bestimmte Fashion Groups auf Flickr.
Allerdings fanden sie, dass auf diesen Seiten, wo prinzipiell jeder seine “Fashion Shots” einstellen kann, nicht allzu viele wirklich gute Styles dabei waren, ganz im Gegensatz zu den zuerst genannten Blogs.
Also entschieden sie, für München auch einen Streetfashion Blog zu starten, bei dem Lennart für die technische Seite zuständig ist und Gunnar als “Style-Jäger��? die Fotos machte. Er interessierte sich schon lange für Mode und liebte es ausserdem beim Fotografieren spontan auf die jeweilige Situation und Umgebung zu reagieren. Und am liebsten fotografierte er Menschen. Da passte also alles zusammen. Und so war www.styleclicker.net geboren.
DIE HERAUSFORDERUNG war und ist dabei, in einer Stadt wie München, von der
alle denken, da ist doch eh alles konservativ und spiessig, eben hier coole Styles auf der Strasse zu finden und durch Veröffentlichung auf Styleclicker zu pushen. Nach dem Motto: Mehr Style für München! Wobei Style natürlich immer eine subjektive Note hat. Neben anderen Faktoren (Gesten, Gang, Ausdrucksweise und vieles mehr) drückt sich der Stil eines Menschen wohl am deutlichsten über seine Kleidung aus. Und wann hat jemand Style? Schwierig zu beantworten. Vielleicht kann man es so sagen: die Kleidung harmoniert mit der Persönlichkeit des Trägers und hat ausserdem das gewisse Etwas, das jemanden aus der Masse der Übrigen herausstechen lässt. Seinen Style muss jeder für sich selbst finden, nur dann funktioniert es. Nur dann “strahlt” man aus der Menge raus gemäss dem alten Sprichwort: Kleider machen Leute. Jeder ist unterschiedlich und somit auch die Kleidung, die zu einem passt. Noch was: mit Geld hat das überhaupt nichts zu tun. Das ist vielleicht sogar eher hinderlich, weil man sich dann einfach komplett in
irgendwelchen teuren Läden einkleiden lassen kann. Man sieht dann i.d.R. schon ganz gut aus, aber eben doch uniformiert, nicht originär und unverwechselbar. Zugleich kann oder soll man sich bei der Suche nach seinem persönlichen Bekleidungsstil natürlich inspirieren lassen. Und solche Inspirationen wollen sie auf Styleclicker liefern.
DAS NETZWERK DER STREETFASHION BLOGS wächst rasant schnell und mittlerweile
gibt es bereits in vielen Städten rund um den Globus solche Stiljäger (einen Überblick bietet die Blogroll auf Styleclicker). Und auch die Fangemeinde, die diese Seiten als echte Alternative zu den redaktionellen Angeboten der Mode Magazine sieht, scheint immer grösser zu werden, so dass einige dieser Stylehunter sogar bereits von ihren Blogs leben können.
Der Kontakt zu den Streetfashion Bloggern aus anderen Städten und Ländern ist bisher immer sehr nett gewesen. Man verlinkt sich gegenseitig, schreibt und erhält Comments zu den veröffentlichten Fotos und hilft sich z.B. bei technischen Fragen. Mittlerweile gibt es auch Seiten, wo zentral Bilder von Streetfashion Jägern aus unterschiedlichen Städten veröffentlicht werden, z.B. das Projekt “Street Stalker” auf www.thecoolhunter.net.
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Tags:Blogs, Fotos, Magazine, Mode, News, Streetfashion
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