permalink

7

Coldplay Live in der SAP-Arena in Mannheim

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=r6jNlUrA_h0[/flash] (Video auch in hoher Auflösung per Link!)
Gestern waren Moni, Mario und ich bei COLDPLAY in der ausverkauften Mannheimer SAP-Arena. Um es vorweg zu sagen: Es war einfach hammergeil, aber die Anfahrt… Hier die Story zur Odyssee vor dem Konzert und natürlich vom Konzert selbst:
Von der A67 aus Darmstadt kommend, hat uns auf der weiterführenden A6 bei der Abfahrt am Kreuz Mannheim gleich der erste Stau empfangen. Ausgelöst durch das hohe Verkehrsaufkommen rund um die SAP-Arena. Anstatt die Autos bereits auf die Parkplätze vom Mannheimer Maimarkt zu leiten, sind logischerweise alle erstmal zu den Parkplätzen an der SAP-Arena gefahren. Nach fast einer Stunde Stop and Go dort angekommen, wurde man gleich weiter zum Maimarkt-Gelände geschickt, was inzwischen ebenfalls überfüllt und geschlossen war. Ein freundlicher Motorrad-Polizist gab allen schliesslich die Aufforderung im absoluten Halteverbot parken zu dürfen. Habe mich bei ihm freundlich bedankt und gefragt, ob es hier immer so ein Chaos bei der Anfahrt zur SAP-Arena gibt. Ja sagte er genervt aber trotzdem sehr freundlich: “Die sind hier alle davon ausgegangen, dass man mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln anreist”. Wenn man sich aber die Autonummern angeschaut hat, dann musste man feststellen, dass einige sogar bis zu 300km und mehr gefahren sein müssen. Zwei Typen die mit uns vom Halteverbot zur Halle gehechtet sind meinten: Das war das letzte Mal, dass ich auf ein Konzert in die SAP-Arena gehe.
Ist schon schade, dass eine so geile Halle eine so schlechte Anfahrt hat und quasi gar kein Parkleitsystem.


Dafür hat zum Glück COLDPLAY mit seinem kurzen geilen Auftritt vor gut 13.000 Fans alles wett gemacht.
Man merkte Chris Martin (Gesang, Gitarre, Piano), Jonny Buckland (Lead-Gitarre), Will Champion (Schlagzeug) und Guy Berryman (Bass, Keyboard) deutlich an, dass sie richtig Bock hatten Musik zu machen und der Meute richtig einzuheizen. Mal stand das Piano ganz nah am Publikum, ein anderes Mal spurteten sie von der Bühne in den seitlichen Rang Block 211 und spielten dort zu viert mitten im Publikum – ohne sichtbare Bodyguards. Schade nur dass es so kurz war. Wir hätten noch stundenlang da bleiben können.

Wie ist Eure Meinung zum Konzert, Anfahrt zur SAP-Arena, usw.?

Setlist Mannheim SAP-Arena:
01. Life in Technicolor
02. Violet Hill
03. Clocks
04. In My Place
05. Cemeteries of London
06. Yellow
07. 42
08. Speed of Sound
09. Chinese Sleep Chant
10. God Put a Smile On Your Face
11. Yes
12. Hardest Part
13. Lost
14. Viva la Vida
15. The Scientist
16. Death Will Not Conquer

Zugabe:
17. Politik
18. Lovers in Japan
19. Death and All his Friends
20. Fix You
21. The Escapist

Pressespiegel und weitere Infos:
+ Konzertkritik von Thorsten Keller: Coldplay mit Gespür für Dramaturgie beim Kölner Stadt-Anzeiger.
+ Coldplay feiern in Technicolor – CLAUDIA REICHERTER in der Heidenheimer Neue Presse.
+ Weitere COLDPLAY-Konzert-Termine.
+ COLDPLAY bei wikipedia.

7 Kommentare

  1. Das Konzert war absolut klasse, auch heute einen Tag später bin ich noch ganz hin und weg.

    Geparkt hatte ich diesmal auf dem “VIP” Parkplatz für 10 Euro Gebühr. War es mir wert, da direkt an der Arena und kein Stau bei der Abfahrt wie sonst im Parkhaus.

  2. Pingback: Coldplay ohne Heizdecke « Dünenwanderer

  3. Tja, das Konzert war wirklich klasse, keine Frage. Das, was in Mannheim regelmäßig vor der Arena abgeht, weniger. Wir sind daher diesmal tatsächlich mit der S-Bahn angefahren. Mit dem Erfolg, nach dem Konzert erstmal eine dreiviertel Stunde auf dem überfüllten Bahnsteig auf den nächsten Zug warten zu müssen.

  4. Sowohl die An- als auch die Abreise mit der Straßenbahn hat bei uns problemlos geklappt. Wir mussten nach dem Konzert keine 2 min draußen auf die Bahn warten, in der wir gut Platz hatten und uns dann zurück in die Mannheimer Innenstadt (u.a. auch am Hauptbahnhof vorbei) gebracht hat.

    Vom Konzert hatte ich mir vorher eigentlich etwas mehr erwartet. Will nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat, aber ich fand den Sound nicht so toll. Chris Stimme war viel zu leise im Vergleich zum sonst bombastischen und sehr bassbetonten Sound. Auch bei den sonstigen Effekten fand ich es teilweise schon fast zu viel… manchmal ist weniger auch mehr!

  5. Wir – mein Freund und ich – sind auch mit dem eigenen Auto angereist, hatten aber zum Glück schon ein Hotel genommen und konnten ganz entspannt von Seckenheim aus (Ortsteil von Mannheim) zur Arena fahren. Waren in fünf Minuten da und hatten auch recht schnell einen Parkplatz.

    Nur die Abfahrt nach Hause hat länger gedauert. Erst ging für etwa eine halbe Stunde gar nichts mehr voran. Dann konnten wir endlich mit Schritt-Tempo fahren. Wie auch schon vorher war es ein großer Gewinn in dem eher ruhigerem Seckenheim gebucht zu haben, den einmal vom SAP Parkplatz raus waren wir auch hier ohne größere Zwischenfälle in fünf Minuten im Hotel. Aber ich bin trotzdem der Meinung dass mit mehr Organisation auch die Ausfahrt besser geklappt hätte.

    Das Konzert selbst hat mich dann total umgehauen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich noch nie auf einem Konzert war, aber ich war absolut begeistert. Die Effekte und überhaupt die ganze Show fand ich sehr durchdacht und ich fand auch die Songs kammen besser rüber als auf jeder CD (was bei weitem nicht jeder Band live gelingt…). Da haben sich die 360km(!) wirklich gelohnt. Konnte aus beruflichen Gründen kein anderes Konzert besuchen und musste das also in Kauf nehmen. Mir als Fan war es das aber allemal wert!
    Außerdem war ich auch sehr positiv von der Organisation innerhalb der Arena überrascht. Denn mal vom Parkproblem abgesehen war es eigentlich sehr einfach sich zurecht zufinden und trotz der Menschenmassen ging eigentlich alles ohne lange Wartezeiten oder irgendwelche Zwischenfälle über die Bühne. Ich fand auch die Damen an den jeweiligen Rängen klasse, die einem genau erklärt haben, wo sich die gebuchten Sitze befinden. So haben wir unsere Plätze sehr schnell und ohne Ärger gefunden.

    Ich ziehe also im großen und ganzen ein sehr positives Resümee und werde dieses Ereigniss in guter Erinnerung behalten.

    Viva la Vida!

  6. Überall lese ich Lobeshymnen zu dem Konzert am 02.09. in Mannheim. Und ich traue mich fast gar nicht, erst einmal ein paar kritische Töne anzuschlagen. Vielleicht bin ich dann doch nicht Coldplay-Fan genug, um solches zu verzeihen und als “ist halt live” ab zu tun. Oder doch? Ich war zu Beginn leicht entsetzt ob des schlechten Sounds und der doch ziemlich dünnen Stimme von Chris Martin. Beides besserte sich aber zum Glück im Laufe des Konzertes und Chris Martin setzte, eben doch Profi, das singwillige Publikum geschickt ein. Und zu diesem zählte ich mich auch. Ja! Die Jungs schafften es, mich wirklich zu begeistern. Und ich bin, wie bereits erwähnt, nun kein eingefleischter Coldplay-Fan. Und auch wenn mir die Filmerei mit Handys und Digitalkameras auf Konzerten mittlerweile mächtig auf den Senkel geht, hab ich mir eben auf YouTube “Lovers In Japan” reingezogen. Das war ja mal nur geil. Oder “Viva La Vida”. “The Scientist”. Jedes Lied Gänsehaut pur. Aber ständig hat man so ein Ding von Kamera oder Handy vor der Nase. Kann mir doch keiner erzählen, dass man noch das Konzert genießen kann, wenn man nur damit beschäftigt ist, den Krampf im Oberarm und die Verspannungen in den Schultern, durch das ständige Hochhalten eben jener Geräte, zu vermeiden.
    Und irgendwie fand ich, dass man wohl ein leichtes Problem mit der Klimaanlage oder Frischluftversorgung hatte. Ich weiß nicht, wie es auf den Rängen war, aber im Innenraum – wow, da floss der Schweiß… Gut – da konnte nun Coldplay nix für.
    Die Anfahrt nach Mannheim erfolgte über die A61/A6/A650 recht problemlos und ohne Stau, ich war um 18:00 Uhr da und bekam fast problemlos einen Parkplatz für 5 Euro. Ob das nun teuer war – mir wurscht. Ich stand gut und hatte nur einen Fußmarsch von 5-10 Minuten rüber zur Halle. Halbe Stunde anstehen und dann ab in den Innenraum – Plätzchen suchen. Auf die Vorband hätte ich getrost verzichten können und erst recht auf die Umbauphase von gut 45 Minuten. Ich glaub, es dauerte aber noch länger. Eine kleine Frechheit, wie ich finde. Und da war nicht der Typ dran schuld, der erst um 21:15 seinen Platz am Scheinwerfer einnahm. Oder doch? ;)
    Gespielt wurde inkl. Zugabe 1,5 Stunden. Hm – bissl wenig, für meinen Geschmack. Material haben sie doch genug.
    Die Abfahrt erfolgte weniger reibungslos. Ich blieb erst mal noch ne halbe Stunde im Auto sitzen und schaute mir das Drama an, um mich dann doch selbst dran zu beteiligen. Aber erst mal in der Schlange ging es dann doch, erstaunlicher Weise, recht flott. Kleinere Einfädel- und Spurwechselprobleme gab es beim Zusammentreffen mit den Leuten aus dem angrenzenden Parkhaus. Aber wir waren ja alle gut gelaunt und so wurde gewunken, vorgelassen und gegrinst. Dem Herdentrieb folgend – zugegeben, ich hatte auch ein wenig Angst um mein Auto – hängte ich mich hinter die Masse und war bis zum Viernheimer Dreieck sogar noch in der richtigen Richtung. Da ich aber grundsätzlich mit Mannheim und Umgebung auf Kriegsfuß stehe, bin ich dann doch an der Ausfahrt vorbei und hab statt über Worms/Alzey einen Schlenker über Darmstadt/Mainz genommen. Shit happens, aber ich fand es nun nicht sonderlich tragisch. Wenn solche Massen unterwegs sind, muss man einfach damit rechnen, dass nicht alles wie am Schnürchen läuft und man doch auch mal einen Stau in Kauf nehmen muss. Und hey – wir haben ein tolles Konzert erlebt, da muss man sich doch nicht die Stimmung von solchen Kleinigkeiten vermiesen lassen.

    Mein Fazit (jetzt hab ich doch mehr geschrieben, als ich ursprünglich wollte): Trotz anfänglicher Probleme ein supergeiles Konzert. Die Jungs haben mich wirklich begeistern können und ich würde sie mir jederzeit wieder anschauen und anhören. Und jeder, der sie noch vor sich hat: Habt Spaß und genießt die Jungs!

  7. Pingback: Coldplay Live-Album als kostenloser Download » TOMMY - Fotos Videos News Blog

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*