Der i-Kosmos – Macht, Mythos und Magie einer Marke

Noch bis zum 12. Juni 2011 läuft in Frankfurt die Ausstellung “Der i-Kosmos – Macht, Mythos und Magie einer Marke” im Museum für Angewandte Kunst. Wir waren gestern dort und natürlich schlichtweg fasziniert. Nur ein Apple IIe (den ich selbst mal hatte) fehlte in der Ausstellung. Fotos von der Apple-Ausstellung bei Facebook. Hier noch die Pressemeldung:
Das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt zeigt im März bis Juni 2011 mit der Ausstellung „Der i-Kosmos. Macht, Mythos und Magie einer Marke“ die weltweit erste umfassende Ausstellung mit dem Design von i-Geräten sowie deren Parallel- und Peripherieprodukte. Das kalifornische Computerunternehmen Apple Inc. kennzeichnet seit dreieinhalb Jahrzehnten eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Wie kein anderes Unternehmen hat es diese Firma vermocht, bei Computern und unterhaltungselektronischen Geräten wie dem iPod, dem iPhone oder dem iPad den Fokus des Gebrauchs vom Nutzen auf die Begehrlichkeit zu verlagern.
Zudem haben die Produkte der i-Familie jeweils ihre Produktgattungen technisch und ergonomisch so verändert, dass nicht nur alle Mitbewerber diese neuen “Benutzerführungen” übernommen haben, sondern dass um diese Produkte herum Hunderte von Ergänzungsprodukten entstanden sind, von umfangreichem Zubehör bis zu sogenannten Docking Stations, also veritablen Radiogeräten mit externen Lautsprechern für die iPods und iPhones, um die gespeicherte Musik jenseits von Kopfhörern erleben zu können.
Die iPhones haben dazu geführt, dass alle Hersteller von Mobiltelefonen inzwischen berührungssensitive Display-Telefone, bekannt als Touch phones, im Programm haben. Und das iPad wird den Umgang mit bewegten Bildern und Nachrichten ebenso prinzipiell verändern. Für diese i-Geräte gibt es inzwischen über 200.000 spezielle Anwendungsprogramme, auch Apps (Applications) genannt. Diese Geräte haben in ihren Produktgattungen jeweils einen Paradigmenwechsel bewirkt: Sie sind ebenso Leit- wie Kultprodukte, eine Entwicklung, die das mobile Internet in Schwung gebracht und das Surfen entortet hat. Read more
Helmut Newton’s Private Property Ausstellung in Berlin

Bei unserem letzten Berlin-Besuch waren wir auf der Ausstellung Helmut Newton’s Private Property in der Jebensstrasse 2, direkt hinter dem Bahnhof Zoo. Gleich wenn man die mondäne Treppe hoch kommt wird man von Helmut Newton in Form eines grossen Aufstellers (Foto oben) empfangen und taucht sofort in die private Welt des grossen Fotografen ein, der 23. Januar 2004 in Los Angeles gestorben ist. Persönliche Gegenstände in den Ausstellungsräumen illustrieren wichtige Etappen seines Lebens und die Entwicklung seines Werkes. Helmut Newton’s Private Property zeigt beispielsweise seine Kameras, Accessoires, mit denen er seine Modelle ausgestattet hat, frühe Originalfotografien aus seiner Berliner Kindheit und erste Modebilder aus Australien, Teile seiner Bibliothek und die Rekonstruktion seines Büros in Monte Carlo, eine mehrstündige, filmische Dokumentation der Arbeitsweise des Fotografen, und auch das berühmte Newtonmobil, eine Sonderanfertigung für den Autonarren, fehlt nicht. Plakate seiner Ausstellungen sowie zahlreiche Publikationen der Fotografien von Helmut Newton in Büchern, Zeitschriften und Modemagazinen verbinden die Sechzigerjahre mit der Gegenwart. Read more
Darmstädter Tage der Fotografie und Fotobörse

Gestern endeten die Darmstädter Tage der Fotografie. Wer sie verpasst hat, der findet einige Impressionen aus dem Designhaus, Museum Künstlerkolonie, 603, Darmstadium, weissen Turm, der Centralstation, sowie Hochschule Darmstadt hier in der Galerie oder bei echo-online, für die ich am Sonntag unterwegs war.

Fotografen und Sammler konnten sich wieder auf der Darmstädter Fotobörse austoben.
Foto-Ausstellung zum Unwort des Jahres im Waben in Darmstadt

Eigentlich könnte man denken die obigen Herren + Dame eröffnen ein neues italienisches Restaurant oder kommen gerade vom pokern in Las Vegas. Aber Nein. Immer im Januar steigt die Anspannung bei sechs Darmstädter Fotografen. Denn jedes Jahr gegen Ende Januar wird das Unwort des vorherigen Jahres von Sprachwissenschaftlern ausgewählt. Gemeint sind, laut offizieller Definition, »Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen«. Es geht also nicht um schludrigen Sprachgebrauch, sondern um unsere Gesellschaft, die sich durch die Sprache offenbart. Wenn dieses Unwort aber Verhältnisse entlarvt, muss es sich auch, so die sechs Darmstädter, gut abbilden lassen.
Das verwirklichen die Lichtbildner nun seit dem Jahre 2004 zum fünften Mal. Nach den Unworten »Humankapital« (2004), »Entlassungsproduktivität« (2005), »Freiwillige Ausreise« (2006) und der »Herdprämie« aus dem Jahre 2007 motiviert dieses Jahr das frisch gekürte Unwort »NOTLEIDENDE BANKEN« zu eigenständigen, gerne auch provokanten Bildaussagen.
Vom Zeitpunkt der Bekanntgabe an stellen sich die Fotografen, die seit 2004 ein Gemeinschaftsstudio nahe der Mathildenhöhe in Darmstadt betreiben, der Herausforderung ein neues Wortungetüm in Szene zu setzen. Jeder der Fotografen hat nur einen kurzen Zeitrahmen, um eine Umsetzung vom Wort zum Bild zu konzipieren, und daraufhin auf eigenem Wege sein persönliches Statement in jeweils zwei Bildern zu realisieren. Ausser formalen Absprachen gibt es keine Vorgaben, Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen gab es bis dato nie. Man darf gespannt sein, was den Fotografen dieses Jahr einfällt…. Read more
No commentsFASHION – Photographien aus neun Jahrzehnten

© Peter Lindbergh – The Wild Ones – Brooklyn, New York, 1991
Vom 20. September bis zum 15. November 2008 präsentiert die Galerie CAMERA WORK in Berlin die Ausstellung FASHION – Photographien aus neun Jahrzehnten. Die Gruppenausstellung wird einen repräsentativen Überblick zur Entwicklung der Modephotographie von den Anfängen in den 1920er Jahren bis zur Gegenwart bieten. Mit über 250 Werken – unter ihnen eine Vielzahl von Vintage Abzügen – von insgesamt 66 Photographen werden die verschiedenen Trends der Modephotographie nachgezeichnet.
Von den klassischen teils strengen Kompositionen eines Edward Steichens über die experimentellen Photographien von Man Ray, die sexuelle Revolution und die damit einhergehende Emanzipation der Frau wie sie z.B. bei Helmut Newton gezeigt wird, der kühlen Eleganz der 1990er Jahre – mustergültig geprägt von Peter Lindbergh – bis zu den höchst fantasievollen Werken eines Tim Walker, erstreckt sich die Bandbreite der ausgestellten Photographien. Und damit sind nur eine Handvoll exemplarische Positionen der umfangreichen Ausstellung genannt. Mischformen aus Photographie und Malerei von Michelangelo Di Battista und Tina Berning runden diese ab und visualisieren gelungen die verbreitete Orientierung der Modephotographie an der bildenden Kunst. Read more
fotocommunity auf der photokina 2008 in Köln

In Köln findet vom 23. bis 28. September 2008 die photokina 2008 statt. Werde natürlich auf jeden Fall dabei sein. Gut 1.600 Anbieter aus rund 50 Ländern zeigen auf der diesjährigen World of Imaging jede Menge Neuheiten für Profis, Semi-Profis und Hobbyphotographen.
Die fotocommunity bietet Hobbyphotographen auf der photokina einen zentralen Anlaufpunkt und bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops und Live Shootings und lädt zur WorldConvention ein. Read more
Internationale Funkausstellung in Berlin
Die diesjährige Internationale Funkausstellung in Berlin hatte auch dieses Jahr wieder jede Menge Neuheiten zu bieten. Erstmalig wurde auch sogenannte weisse Ware (Waschmaschinen, Haushaltsgeräte, usw.) gezeigt. SONY hatte eine eigene Halle und damit den grössten Stand auf der IFA 2008. Ausführlicherer Bericht bei echo-online.
No Angels bei TREKSTOR auf der IFA in Berlin
Link: de.youtube.com
Die No Angels zählten auf der IFA in Berlin zu den Highlights auf dem Stand von TREKSTOR. Trotz der Enge auf dem Stand und vor allem auf der Bühne, spielten die No Angels alles live mit ihren Musikern. Eine Autogrammstunde hat natürlich auch nicht gefehlt.
Die besten dpa-Bilder im Museum für Kommunikation Frankfurt

Vom 19. Juni bis 31. August 2008 gibt es wieder eine sehr interessante Ausstellung in Frankfurt im Museum für Kommunikation: “Das Beste Bild des Jahres” – Die picture alliance präsentiert die besten dpa-Bilder 2001 – 2007.
Fotografen der Deutschen Presse-Agentur dpa halten seit 1949 das Weltgeschehen in Bildern fest. Dabei prämiert die Agentur in einem internen Wettbewerb, dem “dpa-Bild des Jahres”, der als Anerkennung der Arbeit der dpa-Fotografen eingeführt wurde, besonders eindrucksvolle Motive. Manche dieser “Augenblicke” haben Nachrichten-geschichte geschrieben, andere überraschen mit neuen, zum Teil spektakulären Perspektiven.
Eine Jury aus Chef- und Bildredakteuren namhafter Zeitungen und Magazine wählt aus mittlerweile bis zu 800 Einsendungen die besten Bilder aus und urteilt in den Kategorien Politik, Wirtschaft, Sport, Vermischtes, Feature und seit 2006 auch in Kultur und Entertainment. In jeder Kategorie werden drei Plätze vergeben. Erstmals wird eine Auswahl der ausgezeichneten Arbeiten aus den Jahren 2001 bis 2007 im Museum für Kommunikation öffentlich gezeigt – 50 Bilder, die nicht illustrieren, sondern berichten. Read more
Helmut Newton Ausstellung in Bremen

“Bullshit! Ich liebe die Mädels, das alles ist ein feministisches Missverständnis.” So konterte Helmut Newton vor einigen Jahren den Vorwurf von Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer, er und seine Aktfotografien seien sexistisch, gar rassistisch. Newton war Ablehnung gewöhnt. Seine genau inszenierten Aufnahmen mit ihrer bewusst ausgestellten Sexualität waren von jeher gesellschaftliche Provokation. Seine Bilder sprengten in den 1960er Jahren die Grenzen der traditionellen Modefotografie, beschworen ein neues Frauenbild und machten ihn gerade deshalb zu einem der berühmtesten und bestbezahlten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Vom 31. Mai bis 31. Dezember 2008 würdigt die Weserburg, Bremens Museum für moderne Kunst, das bahnbrechende Schaffen Newtons mit einer umfassenden Ausstellung: Auf rund 750 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind Werke aus einer in dieser Form noch nie gezeigten Bremer Privatsammlung zu sehen. Die Realisierung wurde durch die großzügige Unterstützung der Sparkasse Bremen, des Senats für Kultur der Stadt Bremen, der Bremer Marketing Gesellschaft, des Weser Kuriers und Radio Bremens möglich. Read more







